Kompendium Ladungssicherung

Sonntag, 31. Juli 2011 von administrator

Gefahren, die von einer unzureichend gesicherten Ladung ausgehen, werden oft unterschätzt oder nicht richtig erkannt. Obwohl gesetzlich vorgeschrieben, verfügt bis heute ein großer Teil der im Verkehr befindlichen Fahrzeuge noch immer nicht über die empfohlenen Sicherheitseinrichtungen. Neben den physikalischen Grundlagen werden auch die rechtlichen Aspekte gewürdigt.
Bezugsquelle:
Beuth Verlag GmbH
Burggrafenstraße 6
10787 Berlin
www.beuth.de
ISBN 978-3-410-20062-8

DIN EN 12195-1:2010

Freitag, 1. Juli 2011 von administrator

Ladungssicherung: Kontrolle weiterhin nach alter Norm

Die Verkehrsreferenten der Bundesländer haben in puncto Ladungssicherungsvorschriften eine klare Entscheidung getroffen. In Deutschland wird weiterhin einheitlich nach der DIN EN 12195-1:2003 – also auf Basis der VDI Richtlinie 2700 ff – kontrolliert.

Dieser Beschluss ist für alle Kontrollbehörden der Länder sowie das BAG bindend. Nach der kürzlich veröffentlichten Norm DIN EN 12195-1:2010 gab es Verunsicherung darüber, welche Norm zukünftig gültig ist. Dieser Beschluss der Arbeitsgruppe der Verkehrsreferenten verkehrspolizeiliche Angelegenheiten der Landesinnenministerien der Bundesländer sorgt für Klarheit. Der Königsberger Ladungssicherungskreis e. V. (KLSK) begrüßt diese Entscheidung. (tpi)

Quelle: transportonline.de; HUSS-VERLAG GmbH, Joseph-Dollinger-Bogen 5, 80807 München

Lastverteilung

Montag, 3. Januar 2011 von administrator

Zu einer sachgerechten Lastverteilung auf dem Transportfahrzeug gehört nicht nur die Beachtung der Einhaltung der zulässigen Achslasten. Ein ganz besonderes Augenmerk ist auch auf die Radlasten zu legen und hier auf die maximal zulässige Radlastdifferenz. Eine zu große Radlastdifferenz führt dazu, dass das Fahrzeug bei einem plötzlichen Ausweichmanöver nicht mehr beherrschbar ist und vorzeitig kippt. Kommt neben der zu großen Radlastdifferenz auch noch eine Ladungsbewegung hinzu, verschlechtert sich die Situation zunehmend. Mit einer gewissen Ladungsbewegung muss bei allen nicht starren und nicht formstabilen Ladungsgütern gerechnet werden. Bei der geringen Ladungsbewegung ist nicht die Ladungsbewegung aufgrund von Lücken zur Fahrzeugbegrenzung gemeint! Die Richtlinie VDI 2700 Blatt 4 „Lastverteilungsplan“ (Gründruck) enthält die Formel zur Berechnung des Kurvenverlaufs zur Einhaltung der entsprechenden Radlastdifferenz. Der Kurvenverlauf beginnt im Mittelpunkt der Radaufstandsfläche und endet fast in der Mitte der Fahrzeugbreite, wobei das Maximum der Kurve durch die maximale Zuladung, bezogen auf die Längsachse des Fahrzeugs, begrenzt wird. …

Europanorm

Donnerstag, 30. Dezember 2010 von administrator

Eine Norm soll dem Menschen eine Hilfe sein.
Eine Norm, die in Teilbereichen die Physik ignoriert,
ist jedoch eine Norm, auf die der Mensch verzichten kann.
Der Sachverständige erkennt die Mängel!
Der Nutzer kauft die Norm und will sich auf sie verlassen dürfen!
Aber was ist, wenn es doch schief geht?
Wie werden die Gerichte entscheiden, wenn die ersten Fälle zur Verhandlung anstehen?
Es wird ein spannendes Jahr.
Am Ende werden sich alle darüber einig sein, dass man die Physik doch
nicht überlisten kann.

Ein Jahr für die Sicherheit

Donnerstag, 30. Dezember 2010 von administrator

Achte auf die Natur und ihre Gesetze, denn sie weisen uns den Weg.
Schütze den anderen durch dein Handeln und zeige ihm diesen Weg,
er wird es dir danken, wenn er den Sinn deines Handelns versteht.
Den Weg zu verlassen ist wirklich nicht schwer,
das glaubwürdig zu erklären schon eher sehr.
-Rolf Dänekas, Dezember 2010-

FAKRA Handbuch

Sonntag, 18. April 2010 von administrator

ISBN 3-410-41011-2

Neu im Programm

Freitag, 2. Januar 2009 von administrator

Kranfahrertraining
Die Ausbildung erfolgt in Anlehnung an den Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz (BGG) 921 „Auswahl, Unterweisung und Befähigungsnachweis für Kranführer“.

Staplerfahrertraining
Die Ausbildung erfolgt in Anlehnung an den Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz (BGG) 925 „Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Flurförderfahrzeugen mit Fahrersitz und Fahrerstand“.

Havariekommissar

Mittwoch, 2. Januar 2008 von administrator

Neben der eigentlichen Aufgabe des Havariekommissars, wie zum Beispiel die gründliche Ermittlung aller für die Beurteilung des Schadenfalles relevanten Vorgänge und Fakten, der Einleitung von Maßnahmen zur Schadenminderung etc., kann er auch maßgeblich dazu beitragen, die mögliche Unfallursache zu ermitteln. Hierzu kann er im Einzelfall Sachverständige hinzuziehen.

Ist das Fahrzeug bei Kurvenfahrt umgestürzt weil die Ladung verrutschte oder weil der Fahrer einfach nur zu schnell war? Lag ein technischer Defekt vor, der vorher nicht erkannt werden konnte? Es gibt viele Fragen die zu beantworten sind.

Wichtig ist eine sachgerechte Bearbeitung des Vorfalls – mit dem Ziel die Unfallursache herauszufinden -, damit der Lkw-Fahrer und mit ihm alle am Transport beteiligten davon prifitieren können.

Rolf Dänekas, Havariekommissar

Fahrzeugaufbauten

Samstag, 6. Januar 2007 von administrator

Mit Datum Januar 2007 ist die DIN EN 12642 veröffentlicht worden. Die Norm unterscheidet zwischen Standardaufbauten (Code L) und verstärkten Aufbauten (Code XL). Die Aufbauten, welche nach dieser Norm gefertigt wurden, müssen entsprechend gekennzeichnet sein.
Aufgrund der zu erwartenden „Lebensdauer“ der Fahrzeuge dürften noch viele Jahre vergehen, bis die Unternehmer ihren Fuhrpark komplett auf Fahrzeuge, welche dem Code „XL“ entsprechen, umgestellt haben.

Es muss jedoch beachtet werden, dass nicht nur der Fahrzeugaufbau sondern auch das Ladegut die entsprechenden Kräfte unbeschadet aufnehmen muss, will man Transportschäden vermeiden.

Dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung nicht leiden darf, sollte als selbstverständlich betrachtet werden.